benjamin weinlich
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#NetBird

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Schützt ein VPN im Hotel-WLAN alles, was das Gerät sendet?

Ein VPN schützt im Hotel-WLAN nicht automatisch alles, was das Gerät sendet. Für Reisen habe ich in unserem selbst betriebenen NetBird einen Ausgang über den eigenen Server eingerichtet und mit Laptop und Handy getestet. Der Datenverkehr lief sauber durch den Tunnel, die Namensabfragen aber nicht, also die Frage, welche Seite ich gerade aufrufen will. Dafür war im VPN nur die interne Firmenadresse hinterlegt. Jetzt verschlüsselt das Gerät diese Abfragen selbst. Ein Tunnel schützt nur, was man auch hineinlegt.

Ist eine Zugriffsregel aktiv, nur weil das System das Speichern bestätigt hat?

Eine Zugriffsregel ist nicht aktiv, nur weil das System das Speichern bestätigt hat. Ich habe in unserem selbst betriebenen VPN NetBird eine Freigabe mit zwei Regeln in einem Schritt angelegt, eine für die Fernwartung, eine für eine zweite Verbindungsart. Die Antwort war eine Erfolgsmeldung, gespeichert wurde nur die erste, die zweite verschwand ohne jeden Hinweis. Seitdem lege ich jede Regel einzeln an und sehe danach auf dem Zielgerät nach, was wirklich gilt. Eine Bestätigung sagt, dass die Anfrage ankam, nicht, was daraus wurde.

Heißt eine Erfolgsmeldung, dass eine Zugriffsregel auch wirklich gespeichert wurde?

Eine Erfolgsmeldung heißt noch lange nicht, dass eine Zugriffsregel auch wirklich gespeichert wurde. Beim Einrichten unseres Firmen-VPNs mit NetBird habe ich eine Regel mit zwei Teilen angelegt, einen für die Fernwartung und einen für die mobile Verbindung. Das System meldete sauber Erfolg, gespeichert hatte es aber nur den ersten Teil, der zweite war still verschwunden. Seitdem lege ich jede Regel einzeln an und prüfe danach am Gerät selbst, was wirklich gilt. Ein Häkchen sagt nur, dass der Auftrag angekommen ist, nicht dass er ausgeführt wurde.

Taugt ein alter Industrie-PC von 2012 noch für eine Aufgabe im Betrieb?

Ein alter Industrie-PC taugt noch, wenn man ihm eine schmale Aufgabe gibt statt jede beliebige. Bei uns stand ein Rechner mit Atom-Prozessor, vier Gigabyte Speicher und einem BIOS von 2012 ungenutzt im Autohaus. Für Home Assistant ist er zu alt, sein Prozessor kennt die nötigen Befehle nicht, und vom USB-Stick wollte er nicht starten, erst über das Netzwerk ließ er sich installieren. Jetzt wird er der Zugangspunkt für unser NetBird-VPN und misst nebenbei die Leitung. Alte Hardware ist kein Schrott, solange man ihr nur zumutet, was sie kann.