benjamin weinlich
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#UniFi

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Beweist eine leere Auswertung, dass nichts passiert ist?

Eine leere Auswertung beweist nicht, dass nichts passiert ist, sie beweist oft nur, dass nichts aufgezeichnet wird. Ich habe im WLAN-Controller nach Verbindungsabbrüchen eines Geräts gesucht, keinen einzigen Eintrag gefunden und das fast als Entwarnung notiert. Dann habe ich die Tabelle selbst gezählt: null Datensätze insgesamt, für alle Geräte, seit Inbetriebnahme. Seitdem prüfe ich zuerst, ob eine Quelle überhaupt etwas liefert, bevor ich ihr Schweigen als Antwort nehme. Kein Befund ist noch kein Ergebnis.

Reicht es, wenn zu einem System irgendein Passwort im Tresor liegt?

Dass zu einem System irgendein Passwort im Tresor liegt, reicht nicht, es muss das richtige sein. Als ich am UniFi-Controller unseres WLAN eine Port-Einstellung ändern wollte, fand ich im Tresor nur ein Konto mit Lesezugriff; das Admin-Konto mit vollen Rechten war nie abgelegt worden. Von zwei Konten fehlte ausgerechnet das wichtigere, und der vorhandene Eintrag gaukelte Vollständigkeit vor. Eine halbe Dokumentation ist tückischer als gar keine, denn die Lücke fällt erst auf, wenn man sie braucht.

Wie verbindet man zwei Gebäude, ohne den Hof aufzureißen?

Zwei Gebäude verbindet man ohne aufgerissenen Hof am einfachsten über eine Funkbrücke. Zwischen unseren beiden Häusern auf dem Gelände läuft eine UniFi-Richtfunkbrücke im 60-Gigahertz-Band und überträgt rund 875 Megabit pro Sekunde, stabil genug, dass kein Kabel im Boden liegen muss. Ich habe lange überlegt, ob das im Alltag wirklich trägt, und seit Monaten merkt niemand mehr, dass dort keine Leitung ist. Die beste Verbindung ist die, an die niemand mehr denkt.