benjamin weinlich
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#Datenbank

8 Beiträge zu diesem Thema, neueste zuerst.

Wo fängt man an, wenn gescannte Belege automatisch ihrem Vorgang zugeordnet werden sollen?

Gescannte Belege ordnet man nicht beim Scanner zu, sondern man fängt beim Datenmodell des Zielsystems an. Bevor ich einen einzigen Beleg automatisch einsortiere, habe ich mich durch über elfhundert Dateien der Loco-Soft-Dokumentation gelesen und die Feldstruktur von sieben Geschäftsobjekten herausgeschrieben, von Kunden über Fahrzeuge bis zu Rechnungen und Kaufverträgen. Erst wenn ich weiß, welche Felder ein Vorgang hat, weiß ich auch, woran ich einen gescannten Beleg erkenne. Wer die Form des Ziels nicht kennt, trifft es auch nicht.

Wie schaut man in eine laufende Produktiv-Datenbank, ohne etwas kaputtzumachen?

In eine laufende Produktiv-Datenbank schaut man nur mit einem Zugang, der ausschließlich lesen darf. Für die Bestandsaufnahme unserer Loco-Soft-Daten habe ich einen eigenen PostgreSQL-Nutzer benutzt, der nichts schreiben und nichts löschen kann, nur abfragen. So konnte das Stöbern im Produktivsystem nichts beschädigen, egal welche Abfrage ich abschickte. Ein Zugang, der nur lesen kann, richtet auch im falschen Moment keinen Schaden an.

1. Juni 2026 Frage

Warum tippen fünf Mitarbeiter jeden Tag Kundennummern in Dateinamen?

Dass fünf Mitarbeiter jeden Tag Kundennummern in die Dateinamen tippen, ist genau der Schritt, den ich abschaffen will. An unserem Scanner bekommt bisher jeder Beleg von Hand einen Namen aus Debitoren-Nummer und Kundenname, fünfzehn bis fünfundzwanzig Stück am Tag, und genau dort schleichen sich die Zahlendreher ein. Die Nummer steht längst in der Datenbank, also soll die Maschine sie nachschlagen, nicht der Mensch sie abtippen. Jede Eingabe von Hand ist eine Fehlerquelle, die man sich sparen kann.

17. Mai 2026 Frage

Kann ein großer Monitor eine Datenbank zum Absturz bringen?

Ein großer Monitor kann eine wackelige Datenbank tatsächlich zum Kippen bringen, wenn auch nur auf Umwegen. Bei uns meldete ein einziger von vielen Rechnern immer wieder einen Verbindungsfehler zur Datenbank, der Anbieter schob es auf den Laptop. Tatsächlich rendert der Ultra-Wide-Bildschirm an diesem Platz die doppelte Zahl an Kalender-Terminen pro Seite, und das über zwanzig Jahre alte Programm feuert für jeden Termin eine eigene Abfrage, bis die ohnehin überlastete MariaDB kurz wegbricht. Der Fehler sitzt nie im Browser, sondern immer dort, wo die Abfrage landet.