benjamin weinlich
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#UX

8 Beiträge zu diesem Thema, neueste zuerst.

Was muss man vor dem Umstieg auf einen Terminalserver unbedingt testen?

Vor dem Umstieg auf einen Terminalserver muss man die Handgriffe testen, die im Alltag wirklich vorkommen, nicht nur die Funktionsliste. Bei uns arbeiten acht bis zehn Leute gleichzeitig in Loco-Soft. Fahrzeugfotos ziehen sie einfach mit der Maus aus dem Explorer in die Kundenakte. Genau dieses Ziehen wird offiziell nicht unterstützt, wenn das Programm auf dem Server läuft. Deshalb ist es im Pilot ein Pflichttest mit echtem Client und einem Plan B. Eine Umstellung scheitert selten am großen Plan, sondern am Handgriff, den niemand aufgeschrieben hat.

9. Juli 2026 Frage

Wer entscheidet, ob eine neue Software im Betrieb ein Erfolg wird?

Ob eine neue Software im Betrieb ein Erfolg wird, entscheiden nicht die Techniker, sondern die Mitarbeiter, die täglich damit arbeiten. Unser neues Dokumenten-System Paperless lief seit über einer Woche technisch sauber, jeder Abgleich per Schnittstelle war grün, aber am Tresen fühlten sich die Kollegen wie Beta-Tester, weil frisch eingescannte Belege für sie unsichtbar blieben. Seitdem melde ich mich nach jeder Änderung als normaler Mitarbeiter an und prüfe, ob ein Tresen-Scan wirklich ankommt, statt nur der Technik zu glauben. Ein Update ist erst fertig, wenn es niemandem auffällt.

6. Juli 2026 Frage

Muss der Kollege am Tresen warten, bis die KI ein Dokument fertig einsortiert hat?

Am Tresen muss niemand mehr warten, bis die KI fertig ist. Bisher blockierte jeder eingescannte Beleg den Ablauf gut fünfzig Sekunden lang, weil erst das Modell den Beleg lesen und einsortieren musste, bevor der nächste dran war. Jetzt lädt der Scan sofort roh hoch und trägt nur die Markierung Warteschlange, das Anreichern durch Gemma passiert danach im Hintergrund. Die Maschine soll dem Menschen nachlaufen, nicht der Mensch der Maschine.

Warum war eine Tabelle auf dem Handy halb abgeschnitten?

Auf dem Handy war unsere Cookie-Tabelle halb abgeschnitten, weil sie mit sechshundertvierzig Pixeln breiter war als der nur dreihundertfünfundsiebzig Pixel schmale Bildschirm. Zwei Spalten, Laufzeit und Rechtsgrundlage, lagen außerhalb des Sichtfelds und waren nur durch seitliches Schieben zu erreichen. Der Rahmen fing den Überlauf zwar ab, gut lesbar war es trotzdem nicht. Was am großen Monitor gebaut wird, muss man am kleinsten Gerät noch einmal prüfen, sonst sieht der Kunde nur die Hälfte.